Pricing-Glossar

Die wichtigsten Pricing-Begriffe einfach erklärt, mit Praxisbezug für Gründer und Produktteams.

B

  • Break-Even-Preis

    Der Break-Even-Preis ist der Preis, bei dem deine Erlöse genau deine Kosten decken. Er berechnet sich aus variablen Kosten, Fixkosten und dem geplanten Verkaufsvolumen.

F

  • Freemium

    Freemium kombiniert eine dauerhaft kostenlose Produktversion mit bezahlten Plänen. Es funktioniert nur, wenn die Gratis-Version echten Nutzen stiftet und ein klarer Upgrade-Anlass existiert.

P

  • Penetration Pricing (Penetrationsstrategie)

    Beim Penetration Pricing startest du bewusst mit einem niedrigen Preis, um schnell Marktanteile zu gewinnen. Der Preis steigt später, was klare Kommunikation erfordert.

  • Preiskorridor

    Der Preiskorridor ist der Bereich zwischen deiner Preisuntergrenze und deiner Preisobergrenze. Innerhalb des Korridors ist dein Preis eine strategische Entscheidung, außerhalb ein Fehler.

  • Preisobergrenze

    Die Preisobergrenze ist der höchste Preis, den dein Zielkunde zu zahlen bereit ist. Sie ergibt sich aus dem quantifizierten Nutzen, dem Budget des Kunden und den Preisen der Alternativen.

  • Preisuntergrenze

    Die Preisuntergrenze ist der niedrigste Preis, zu dem du dein Produkt anbieten kannst, ohne Verlust zu machen. Sie ergibt sich aus deinen Kosten und deinem Verkaufsvolumen.

  • Price Skimming (Abschöpfungsstrategie)

    Beim Price Skimming startest du mit einem hohen Einführungspreis und senkst ihn später schrittweise. Sinnvoll bei starker Differenzierung und zahlungsbereiten Early Adopters.

V

  • Value-Based Pricing

    Value-Based Pricing (wertbasierte Preisgestaltung) setzt den Preis am quantifizierten Nutzen für den Kunden an, nicht an den eigenen Kosten oder den Preisen der Konkurrenz.

  • Van-Westendorp-Methode

    Die Van-Westendorp-Methode (Price Sensitivity Meter) ermittelt akzeptable Preisspannen über vier Fragen zur Preiswahrnehmung: zu billig, günstig, teuer, zu teuer.

Z

  • Zahlungsbereitschaft (Willingness to Pay)

    Die Zahlungsbereitschaft ist der höchste Preis, den ein Kunde für dein Produkt zu zahlen bereit ist. Sie lässt sich über Interviews, Preistests und Verfahren wie Van Westendorp ermitteln.