Entwickle eine Preislogik, die nicht deine Zeit verkauft, sondern das Ergebnis. In unter 1 Stunde, mit dem 9-Schritte-Framework und KI-Vorschlägen in jedem Schritt.
PricingOS führt dich von deinem Leistungsversprechen über Kostendeckung und Preisgrenzen bis zu einem begründeten Preis: dein Mindest-Tagessatz, dein Preiskorridor und die Abrechnungslogik, die zu deinem Leistungsversprechen passt. Am Ende steht dein Pricing-Playbook plus ein KI-Brain, das deine Logik kennt und bei der nächsten Angebotsfrage antwortet.
Wer eine Aufgabe in drei statt zehn Stunden löst, verdient weniger. Nach Aufwand abzurechnen koppelt deinen Umsatz an deine Langsamkeit statt an deinen Wert, und deckelt ihn bei der Zahl deiner Arbeitstage.
Ein Pauschalangebot ohne definierten Leistungsumfang wird zur offenen Rechnung: Jede Zusatzschleife geht auf deine Marge. Nicht der Festpreis ist das Problem, sondern der fehlende Rahmen darum.
Ein leerer Kalender führt zu Nachlässen, die im Kundenstamm bleiben. Der Bestandskunde von heute zahlt den Quartalsdruck von damals noch in zwei Jahren, und er erzählt es weiter.
So entsteht deine Preislogik als Dienstleister
Dieselben neun Schritte wie für ein Produkt, aber auf ein Leistungsangebot gedacht: Kapazität statt Stückzahl, Projektergebnis statt Feature.
1
Leistungsbeschreibung
Was genau lieferst du, und welches Ergebnis steht am Ende beim Kunden? Nicht die Tätigkeit, sondern das Resultat.
2
Wunschmandant
Branchen, Unternehmensgröße und das Budget, das dein Wunschkunde heute für vergleichbare Mandate freigibt.
3
Wettbewerb im Pitch
Die Anbieter, gegen die du im Pitch stehst, mit ihren tatsächlichen Tagessätzen und Paketpreisen.
4
Ergebnisversprechen
Der quantifizierte Nutzen: gesparte Zeit, vermiedene Kosten oder zusätzlicher Umsatz beim Kunden.
5
Auslastung und Kosten
Auslastungsgrad, verrechenbare Tage, Fixkosten und Zielmarge. Hier entsteht dein realistischer Mindest-Tagessatz.
6
Tagessatz-Untergrenze
Untergrenze aus deiner Kapazitätsrechnung, Obergrenze aus Wert und Kundenbudget: dein Preiskorridor je Mandat.
7
Positionierung im Markt
Wertbasiert, wettbewerbsbasiert oder aufwandsbasiert, plus deine Position im Markt.
8
Abrechnungsmodell
Wofür du abrechnest und in welcher Staffelung. Die Modellfrage für Dienstleister, von der Zeitabrechnung bis zum wiederkehrenden Honorar, behandeln wir ausführlich im Blog.
9
Angebotslogik
Die konkreten Zahlen für dein Angebot, konsistent mit Strategie und Modell und innerhalb deines Korridors.
Häufige Fragen zum Agentur- und Beratungs-Pricing
Wie berechne ich meinen Mindest-Tagessatz?
Aus verrechenbaren Tagen und Kosten, nicht aus dem Marktvergleich. Nimm deine Fixkosten pro Jahr, teile sie durch die realistisch verrechenbaren Tage (nach Abzug von Akquise, Urlaub, Verwaltung und Leerlauf, in der Praxis deutlich weniger als 200) und rechne deine Zielmarge auf. Das Ergebnis ist deine Untergrenze, nicht dein Angebotspreis. Der kostenlose Break-Even-Rechner macht diese Rechnung in zwei Minuten.
Stundensatz oder Festpreis?
Der Stundensatz passt, wenn der Umfang offen ist und Vertrauen fehlt; der Festpreis, wenn du den Aufwand aus Erfahrung einschätzen kannst und den Rahmen sauber definierst. Wirtschaftlich ist der Festpreis für einen erfahrenen Anbieter fast immer besser, weil Effizienzgewinne bei dir bleiben statt beim Kunden. Voraussetzung ist ein schriftlicher Leistungsumfang samt Regelung für Zusatzwünsche.
Funktioniert Value-Based Pricing für Dienstleistungen?
Ja, wenn du den Nutzen beziffern kannst: gesparte Stunden, vermiedene Fehlkosten, zusätzlicher Umsatz. Ohne diese Quantifizierung bleibt Value-Based Pricing ein Etikett auf einer Aufwandsschätzung. Schritt 4 im Framework führt genau diese Quantifizierung durch, mit den Fragen, die du dafür im Kundengespräch stellen musst.
Wie führe ich einen Retainer ein?
Ein Retainer verkauft Verfügbarkeit und laufendes Ergebnis, nicht ein Stundenkontingent. Definiere, was monatlich garantiert geliefert wird, wie mit nicht genutzter Kapazität umgegangen wird und ab wann nachverhandelt wird. Ein Retainer, der nur ein Rabatt auf Stunden ist, wird beim ersten ruhigen Monat gekündigt.
Mit Vorlauf, Begründung am gelieferten Ergebnis und einer klaren Staffelung. Kündige mindestens einen Abrechnungszyklus im Voraus an, zeige, was sich seit dem letzten Preis verändert hat, und biete Bestandskunden gegebenenfalls eine Übergangsfrist. Dein KI-Brain kennt deine Preislogik und formuliert den Vorschlag auf dieser Basis.
Ist PricingOS für Einzelberater oder für Agenturen gedacht?
Für beide, sofern du eine Leistung wiederholt verkaufst. Der Prozess ist derselbe; bei Einzelberatern liegt der Hebel meist in Schritt 5 (verrechenbare Tage) und bei Agenturen in Schritt 8 (Modell und Staffelung über mehrere Teamrollen).
Bereit für Preise, die dein Ergebnis abbilden?
Starte jetzt und erarbeite dein Pricing-Playbook mit dem 9-Schritte-Framework. Auf den ersten Produktkauf gibt es eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie.